Camping-Urlaub in Deutschland: Hier findet ihr (zT kostenlose) Stellplätze auf Bauernhöfen und in privaten Gärten

20170711_titel_Schöner Campen alternativ auf Bauernhöfen privat kulinarisch budget (c) Jäger des verlorenen Schmatzes

Ihr habt Lust auf Camping, aber nicht auf Campingplätze? Ihr möchtet mit dem Bulli, dem Dachzelt oder einfach mit Fahrrad und Zelt Urlaub (mit Kind) machen und habt kein großes Budget? Ihr möchtet vor allem raus in die Natur? Habt Lust auf nette Gastgeber und nicht auf volle Campingplätze und Gedränge? Seit Beginn der Pandemie ist diese Art zu campen noch beliebter geworden – und die Zahl der Plattformen, die solche Stellplätze vermitteln, gewachsen. Wir haben die schönsten für euch zusammen getragen. 

Wenn die Jäger des verlorenen Schmatzes mit dem Bulli oder Dachzelt unterwegs sind, sei es nun übers Wochenende oder länger, dann campen wir gerne so naturnah wie möglich. Als Ausblick mögen wir Wiesen, Felder und Wälder statt den Zaun und die Satellitenschüssel des Campers gegenüber. Parzellierte Campingplätze, auf denen man dicht an dicht steht, sind für uns das Grauen.

Weil freies Campen leider nicht überall so wunderbar einfach ist wie etwa in Bosnien oder Montenegro, und in Deutschland sogar verboten, gibt es inzwischen einige Communities und Anbieter, die Campen auf Privatgrundstücken, auf Bauernhöfen und in Vorgärten ermöglichen. Offenbar teilen doch so einige Menschen unsere Sehnsucht nach „wildem“ Camping 🙂

Weitere Pluspunkte:

  • Die meisten Stellplätze sind ein Traum für Kinder (zumindest, wenn man darunter viel Platz zum Spielen und Rumräubern, Bäume zum Klettern, Bauernhoftiere, Badeseen und dergleichen versteht)
  • sie sind überwiegend ziemlich günstig
  • oft auch kurzfristig buchbar
  • man lernt dort die nettesten Menschen kennen
  • und gerade in der Coronazeit bedeutet diese Art des Urlaubs Flexibilität und reichlich Abstand.

In diesem Blogpost fassen wir die uns bekannten Anbieter für alternatives, naturnahes Camping „wie bei Freunden“ zusammen. Wenn wir etwas vergessen haben, schreibt es uns in die Kommentare!

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30 Ideen für Fernreisen mit Kind

Nile River Camp Uganda (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes.de

Seit Corona das Leben weltweit auf den Kopf gestellt hat, haben wir keine Fernreise mehr unternommen. Unser Reiseradius hat in den letzten zwei Jahren die meiste Zeit sogar nur bis Brandenburg gereicht (wo es ja auch echt schön ist). Aber jetzt ist das Fernweh zurück.

Da kam die Idee der lieben Angela vom Reiseblog www.unterwegsmitkind.de genau richtig: Sie sammelt Ideen für Fernreisen mit Kind, die von den Familien selbst ausprobiert wurden. Ob wir mitmachen wollen (logo!) und wenn ja, mit welchem Reiseziel (da fiel uns die Entscheidung schon schwerer).

Gerade hat sie das Ergebnis veröffentlicht: 30 Reiseideen für Familien mit Kindern sind zusammengekommen:

  • Günstige Reiseziele für den Winter: Mexiko, Kuba, Nepal, Sri Lanka, Thailand Kambodscha
  • Besonders sichere Reiseziele im Winter: Costa Rica, Panama, Guadeloupe, Mauritius, Malediven, Japan, Hongkong, Australien, Tasmanien, Neuseeland
  • Fernreiseziele im Sommer: Kanada, Ecuador, Malaysia, Vietnam, Bali, Sulawesi
  • Ideen für Roadtrips durch die USA: Route 66, Texas, Florida, Arizona und Kalifornien
  • Und Reiseziele in Afrika: Kenia, Namibia im Dachzelt, Südafrika und unser Beitrag: ein kulinarischer Roadtrip und Safaris in Uganda.

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Wir backen uns Vorfreude: Lavash, das Fladenbrot aus Armenien

Leckeres Fladenbrot, wenn auch nicht ganz das original Lavash

Zum Geburtstag habe ich ein ungewöhnliches Kochbuch bekommen: Es geht darin nämlich vor allem um Brot, offenbar das Herzstück der armenischen Küche. Wir haben direkt Appetit bekommen und etwas ausprobiert.

„Mama, heute koche ich Mittagessen! Lass dich überraschen, es wird dir schmecken!“, verkündet die 8-Jährige stolz und verrät mir dann wenigstens, dass sie vorhat, ein Fladenbrot zu backen. Wie das geht, hat sie in einem Video bei KiKa gesehen, und sie glaubt, dass sie das auch hinbekommt. Auf jeden Fall will sie es unbedingt ausprobieren. Von wem sie das wohl hat? 🙂

Dass ich gerade zum Geburtstag ein Buch über „Lavash“, das traditionelle armenische Brot, bekommen habe, passt perfekt dazu und ihr Backvorhaben befeuert die Vorfreude auf unseren geplanten Trip nach Armenien und Georgien diesen Sommer.

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Wenn im Park der Holunder blüht: Mach Limonade daraus! [MIT REZEPT]

Holunderblüten am Busch

Jedes Jahr, so etwa Anfang Juni, wünsche ich mir, fünf Meter groß zu sein. Oder ausfahrbare Stelzenbeine zu besitzen. Nur für einen einzigen Tag, das würde mir genügen. Mitte Mai etwa fangen nämlich die Holunderbäume an zu blühen, die in dem großen Park am Ende unserer Straße wachsen. Der Volksmund spricht ja vom „Hollerbusch“, aber die Exemplare bei uns sind schon äußerst groß gewachsene Büsche mit ziemlich langen Stämmen. Und gaaaaanz oben, wo die Sonne am kräftigsten draufscheint, sitzen riesige Blütendolden, dicht an dicht. Soweit ich das von hier unten erkennen kann, sind sie schwer von gelben Pollen.

Genau solche Blüten wollen die kleine Co-Jägerin und ich sammeln, um daraus Holunderblütensirup zu kochen. Je mehr Pollen, desto mehr Geschmack anschließend. Idealerweise sammelt man deshalb an einem sonnigen Tag, dem mindestens ein, zwei trockene Tage vorangegangen sind, und nimmt nur weit geöffnete Blüten, die stark duften. An die Dolden ganz da oben kommen wir leider nicht ran, aber im Grunde ist es natürlich gut, dass ein Teil für uns Sammler unerreichbar bleibt, denn wir wollen den Baum ja nicht ratzeputz ableeren. Und so schwirren wir wie zwei Bienchen von Baum zu Baum und legen – schnipp, schnapp, schnipp, schnapp – Blüte um Blüte in unsere mitgebrachte Tüte.

Die kleine Co-Jägerin ist mit Feuereifer bei der Sache und entdeckt die Holunderbäume, die sich gerne zwischen wucherndem Grünzeug und hinter Wänden aus Brennesseln verstecken, oft noch vor mir. „Ganz alleine!!!“ schneidet sie dann die Dolden ab. Zumindest solange mein Bizeps das mitmacht, denn auch sie hat leider keine ausfahrbaren Fünf-Meter-Beine, den Job müssen meine Arme übernehmen.

Wenn wir genug gesammelt haben, tragen wir unsere Beute nach Hause und machen Holunderblütensirup daraus. Und zwar so:

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Postcrossing: Eine andere Art zu Reisen in Zeiten der Pandemie

Postcrossing Postkarten Reisen in Zeiten der Pandemie


Seit einem Jahr ist unser Bewegungsradius jetzt schon stark eingeschränkt. Wir trösten uns mit Fernwehkochen, das uns für die Dauer eines Essens nach Nicaragua, Uganda oder Montréal & New York City entführt, und tatsächlich bin ich in dieser Zeit noch enger als zuvor im Austausch mit Freunden auf der ganzen Welt.

Aber die zufälligen Begegnungen und Überraschungen, die ich auf Reisen so liebe, fehlten – bis mich meine liebe Freundin Eva auf Postcrossing gebracht hat.

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Die Galander Online Bar: Ausgehen im Corona-Lockdown

Galander Online Bar Corona Lockdown Cocktails (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes

Kreuzberger Nächte sind derzeit vor allem langweilig. Das will die Galander Bar ändern: Mit einem virtuellen Tresen, an dem man echte Cocktails trinken und echte Gespräche mit anderen Barbesuchern führen kann. Ganz safe vom Sofa aus. Mussten wir natürlich ausprobieren. 

Habt ihr auch solche Sehnsucht danach, euch Mal wieder mit guten Freunden in eine Bar zu setzen, einen Drink zu bestellen, zu quatschen und Leute zu gucken? Genau das haben eine Freundin und ich gestern gemacht – mitten im Lockdown und völlig legal. Die Bar, in der wir waren, gibt es nur virtuell, aber bevor ihr jetzt „Buh!“ ruft: Sie ist wirklich cool gemacht! Optisch hat sie mich an ein C64 Computerspiel aus den 80ern erinnert, in dem ich meinen selbst gewählten, pixeligen Avatar (der wiederum Erinnerungen an die restrealitaet weckt) per Cursortasten durch verschiedene Räume laufen lassen und dabei tatsächlich andere Gäste treffen, per Videochat anquatschen, kennenlernen kann.

Da braucht es also nur eine Pandemie und endlich baut jemand ein Holodeck.

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