Die Galander Online Bar: Ausgehen im Corona-Lockdown

Galander Online Bar Corona Lockdown Cocktails (c) www.JaegerDesVerlorenenSchmatzes

Kreuzberger Nächte sind derzeit vor allem langweilig. Das will die Galander Bar ändern: Mit einem virtuellen Tresen, an dem man echte Cocktails trinken und echte Gespräche mit anderen Barbesuchern führen kann. Ganz safe vom Sofa aus. Mussten wir natürlich ausprobieren. 

Habt ihr auch solche Sehnsucht danach, euch Mal wieder mit guten Freunden in eine Bar zu setzen, einen Drink zu bestellen, zu quatschen und Leute zu gucken? Genau das haben eine Freundin und ich gestern gemacht – mitten im Lockdown und völlig legal. Die Bar, in der wir waren, gibt es nur virtuell, aber bevor ihr jetzt „Buh!“ ruft: Sie ist wirklich cool gemacht! Optisch hat sie mich an ein C64 Computerspiel aus den 80ern erinnert, in dem ich meinen selbst gewählten, pixeligen Avatar (der wiederum Erinnerungen an die restrealitaet weckt) per Cursortasten durch verschiedene Räume laufen lassen und dabei tatsächlich andere Gäste treffen, per Videochat anquatschen, kennenlernen kann.

Da braucht es also nur eine Pandemie und endlich baut jemand ein Holodeck.

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Instagram-Jahresrückblick 2020: unser Jahr in 12 Bildern

Engel Goldelse Berlin Jahresrückblick 2020

Was für ein Jahr! Normalerweise staune ich bei den TV-Rückblicken immer, weil ich mich schon gar nicht mehr an all die Ereignisse zu Jahresbeginn erinnern konnte. Das ist 2020 definitiv anders. Das Pandemie-Jahr hat sich für immer in unsere kollektive Erinnerung eingraviert. Im Grunde ist der Rückblick schnell geschrieben: Kein Corona – Corona – kurz fast kein Corona – Corona. Oder? 

War 2020 wirklich alles schlecht? Auch wenn es ein Jahr war, auf das wir insgesamt gut hätten verzichten können, gab es doch auch schöne Ereignisse. Und das, obwohl uns die längste Reise, die wir 2020 unternommen haben, ins Oderbruch in Brandenburg geführt hat. Und die beste kulinarische Entdeckung waren die Parasolpilze, die über Nacht vor unserem Zelt aus dem Boden geschossen sind.

Es ist wie immer alles eine Frage der Perspektive 😉 In diesem Sinne kommt hier unser Instagram-Jahresrückblick 2020.

Unser Instagram-Favorit im Monat Dezember

Auf nen Drink mit Freunden treffen, Elternabend, Yoga, Unterricht und Fortbildungen – dieses Jahr hat uns vor Augen geführt, was alles online geht, wenn es sein muss. Klar sitze ich lieber mit Freunden in einer Bar und umarme sie zum Abschied. Aber auf keinen Fall sitze ich 12 Monate lang nur zuhause auf dem Sofa 🙂 Irgendwann im April, im tiefsten, deprimierendsten Lockdown, habe ich mich mit Freunden aus ganz Deutschland zu DJ-Sets via UnitedWeStream in die kollektive Glückseligkeit getanzt – jedeR von uns zuhause, verbunden über Zoom. Unsere größte Weihnachtsfeier war mit 20 Reisebloggern aus vier oder fünf verschiedenen Ländern. Und Silvester werde ich zwischen Parties in London und Berlin hin und her hüpfen.

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Fernwehkochen: Wenn der Shepherd’s Pie nach Weihnachten in Neuseeland schmeckt

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Sieben Jahre ist es jetzt her, dass wir während der Elternzeit Neuseeland bereist und unser erstes Weihnachtsfest mit Baby am Strand gefeiert haben. In diesem Jahr erinnern wir uns besonders sehnsüchtig daran, denn Neuseeland ist (fast) coronafrei – und vorerst für Touristen unerreichbar. Allerhöchste Zeit also, mal wieder einen neuseeländischen Klassiker zu backen: Shepherd’s Pie!

Ich habe es ja schon mal an anderer Stelle in diesem Blog gebeichtet: Seit ich in Neuseeland meinen ersten Pie gegessen habe, bin ich süchtig nach diesem schlimmsten besten aller Fast Foods. In so ziemlich jeder neuseeländischen Bäckerei lachen einen Pies aus der Warmhaltevitrine an: Iss mich! Jetzt gleich! Klar bist du hungrig! Dieser Verlockung zu widerstehen, ist praktisch unmöglich. Vor allem wenn man so gerne neue Gerichte ausprobiert wie wir…

Weil neuseeländische Pies typischerweise in kleinen Förmchen gebacken werden, haben sie obendrein die perfekte Portionsgröße, um mal eben aus der Hand gesnackt zu werden. Das ideale Comfort Food auf Reisen also, und wirklich nahezu immer und überall verfügbar. Notfalls bekommt ihr sie sogar an der Tanke. Weiterlesen

13 Ideen für Weihnachtsgeschenke, die die Welt ein bisschen besser machen – für euren Partner, Freunde, die Eltern und eure Kinder

Fotocollage mit Unterstützung von Tim Reckmann/Flickr

Stellt euch vor, es ist Dezember, und ihr hättet überhaupt keinen Stress mit der Suche nach einem passenden Geschenk für eure Lieben. Wäre das nicht herrlich? Voilà: Euer Wunsch ist soeben erfüllt worden!

Im Ausnahmejahr 2020 erscheint es uns wichtig, gerade auch zu Weihnachten über unseren Tellerrand zu schauen. In den letzten Monaten bekamen wir immer wieder Emails von Projekten und engagierten Menschen, die wir auf unseren Reisen kennengelernt hatten und denen durch die Pandemie plötzlich die Existenzgrundlage weggebrochen ist. Die jedoch mit viel Kreativität neue Mittel der Finanzierung gefunden haben und um Unterstützung baten.

Hier findet ihr Weihnachtsgeschenke, die Freude machen, Sinn stiften und sogar Leben retten

So ist die Idee zu diesem Blogpost entstanden, in dem wir euch mehr als 13 tolle Ideen für Geschenke zu Weihnachten und anderen Anlässen vorstellen. Und weil nicht nur Menschen in Uganda, Mexiko oder Sizilien betroffen sind, wo wir selbst schon waren, haben wir uns auch bei Freunden und Kollegen umgehört, welche Projekte sie unterstützenswert finden.  Weiterlesen

Rezension: „Wohnmobilreisen mit Kindern. Tipps und Tricks von Eltern für Eltern.“

titel_Wohnmobilreisen mit Kindern_Buchrezension (c) Jäger des verlorenen Schmatzes

Okay, wir sind nicht ganz unvoreingenommen, was dieses Buch angeht, denn auch die Jäger des verlorenen Schmatzes durften ein Kapitel beisteuern. Als erfahrene Camper können wir jedoch sagen: Genau diesen Ratgeber hätten wir uns vor unserer ersten Reise im Campingbus mit Kind gewünscht! 

Am Anfang unserer ersten langen Reise mit Kind im Campervan, die uns gleich ans andere Ende der Welt führte, standen frühlingshaft-kaltes Regenwetter und Lagerkoller… Bei diesem Auftakt konnten wir nicht ahnen, wie sehr unser rollendes Zuhause uns ans Herz wachsen würde. Sechs Monate später war unser kleiner Camper für uns gleichbedeutend mit großer Freiheit und dem Glück, das wir jeden Morgen beim Aufwachen verspürten, wenn unser verschlafener Blick aus dem Fenster aufs Meer ging und einen Treibholz übersäten, einsamen Strand, an dem unsere kleine Tochter später krabbeln und klettern üben würde, oder auf eine stille Flussbiegung, buschiges Tussock Gras bis zum Horizont oder die Gipfel der neuseeländischen Southern Alpes.

Seitdem sind Campingtrips mit dem Bulli und inzwischen mit dem Dachzelt unsere liebste Art zu verreisen. Sei es übers Wochenende, einfach kurz aus der Stadt raus, oder auf langen Touren bis ins Baltikum oder auf den Balkan. Auch in diesem pandemiebedingten Ausnahmesommer ging das super – mit viel Abstand, viel frischer Luft und ohne große vorherige Planung.

Genau zum richtigen Zeitpunkt erscheint nun der Ratgeber „Wohnmobilreisen mit Kindern“ im Bruckmann Verlag.

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